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LIFE.less?

»20 YEARs full of
DRAMA & ROCK'N'ROLL
Schreibwütig
Musikverrückt
Schokoladensüchtig
Liebenswert
Jedoch häufig DISASTRÖS,
verpeilt und chronisch überfordert.
Im REAL LIFE meist introvertiert
und blüht nur beim TANZEN richtig auf.

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Hier entsteht in Kürze eine Tob-Dich-Beim-Basteln-Aus-Ecke

I need to find my way back to the start

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Los Creditos

Coding:
Marty
Thanks a lot <3










» DIE SILHOUETTE . der nackten Frau auf deinem T-Shirt ...





als Ausdruck der unbeschwerten Leichtigkeit des Seins in der Gesellschaft des 21. Jahrhunderts
Oder
Bettina, zieh dir bitte etwas an!

Ich entschuldige mich hiermit erst einmal für die akademische Länge der Überschrift, die dieses bisher eher wenig akademische Thema einleitet. Stein des Anstoßes oder sagen wir lieber Unterwäsche der Aufregung ist mein Eindruck, dass man die Phrase „Sex Sells“ in letzter Zeit zum Allheilwerbemittel glorifiziert. Wow, dies ist mal eine ganz neue Geschäftsidee. An dieser Stelle also erst einmal großen Respekt an alle Clipregisseure und Sport-Tv-Macher. Hatte es Holly Valence tatsächlich gewagt, nur mit zwei Leuchtstreifen bekleidet in einem Video aufzutauchen? Hatte es Jeanette Biedermann ganz heimtückisch in ihrem nächsten Video kopiert, als sie sich vermeintlich sexy unter der Dusche räkelte? Nein, war es einmal ein Aufreger, als Britney Spears den Schlüpfer über der Jeans trug. Um Gottes Willen, Sarah Connor trug bei ihrem Auftritt überhaupt keine! Was ja bis heute nicht erwiesen ist und heutzutage wohl auch keinen pubertierenden Knaben hinter seinem Playboy hervorlocken würde.

Ich lausche derweil der Radio-Diskussion, ob String-Tangas sexy sind – selbsterklärend ist, dass wir Mädels Tangas total scheiße und unbequem finden und -oh wunder- die Jungs finden das auch abstoßend, also will am Ende mal wieder keiner schuld dran sein, dass es soweit gekommen ist, dass man sich fragen muss: Wo hört die Backe auf und wo fängt der Wollfaden an?

Während ich mich also durch die Flyer der umliegenden Diskotheken wühle, denke ich kopfschüttelnd: „Sex sells...Aber auch in der Vergangenheit bereits SO kommerziell?!“ Will ich mein Wochenende verbringen zwischen dauergeilen sabbernden Kerlen, deren Aufmerksamkeit völlig von dem lebenden Buffet eingenommen wird? Sowieso und überhaupt, brauche ich „heiße Gogos“, die mir mit animalischem Eifer „sexy Ganzkörperalkohlkonsum“ bescheren? Nun mag man mir Frustration darüber vorwerfen, dass es sich bei besagtem Beispiel meist um das Beuteschema des männlichen Geschlechts handelt und mir lediglich die Tatsache aufstößt, dass für mich nichts passendes zum feuchten Träumen dabei ist. Dieses Thema lasse ich unangeschnitten, wenn ich mir ein solches Gefühl verschaffen möchte, kaufe ich mir eine Karte für eine Show der Chippendales.

Die Diskothek also als Spiegelbild des Sittenverfalls? Ein eindeutiges, mit Engelsgesang unterlegtes JA! Waren die Zeiten schön, als man noch nicht von Amateur-Stangen-Tanz-Tussis terrorisiert wurde. Es reicht ja auch nicht, wenn man sich das Rumgehoppse von billigen Fachkräften ansehen muss. Nein, die Amateurliga muss diesen Profis beweisen, dass sie das alles mindestens genauso gut drauf hat.
Was denke ich gerne an eine noch nicht allzu lange Open-Air-Veranstaltung im letzten Jahr zurück. Lässig an ein Geländer gelehnt, an meinem Bier nippend und umgeben von 8000 zunehmend mehr und mehr alkoholisierten Anhängern beiden Geschlechts beobachtete ich mit wachsendem Eifer die eher vergebliche Bemühung einer jungen Dame die Aufmerksamkeit eines eben so jungen Herrn zu erlangen, indem sie erst verhalten, dann immer offensiver um ihn herumschwänzelte und sich schließlich nicht anders zu helfen wusste, als sich ihres Oberteiles zu entledigen und halb tanzend, halb schwankend zwischen seinen Beinen zu verschwinden. Besagter Herr reagierte mit beherrschtem Desinteresse, während ich mit wachsender Amüsiertheit darauf wartete, dass die Dame zum äußersten ging. Bis heute werde ich den gleichgültigen Gesichtsausdruck des Herrn nicht vergessen.

Aber Moment, hatte ich ihn da gerade gefunden? Denjenigen, den all diese Verkaufsstrategien der modernen Tanzlokale kalt ließen? War die junge Dame vielleicht nur nicht sein Fall? Oder war es gar der Alkohol, der ihn davon abhielt, all seine Hemmungen fallen zu lassen, sich exstatisch auf den Boden zu werfen und was auch immer zu tun? Ich persönlich ziehe hieraus den Schluss: Gebt uns Alkohol, aber bitte ohne fleischlastiges Beiwerk. Wir kommen auch so in eure Establishments, wir brauchen keine Animation, wir sind nicht sexgeil, wir wollen nur tanzen. Ganz gewöhnliche junge Erwachsene, die nur tanzen wollen. Aber zu was werden wir gemacht? Zu lustgesteuerten, willenlosen Objekten, die sich absolut gehen lassen, wenn man nur das Licht ein wenig herunterdimmt und dazu James Browns „Sex Machine“ laufen lässt – wenn man wenigstens noch diese Musik nehmen würde. Sowieso ist der früher liebevoll Tanzlokal genannte Ort der Zusammenkunft mehr oder minder erwachsener junger Menschen – heute Ort der möglichst schnellen Abnutzung von Hörfähigkeit und Unterhöschen – verkommen zu einer Stätte an dem die Randgruppen unserer Gesellschaft auf das Finden eines passenden Paarungspartners hoffen, nur um nach einiger Zeit festzustellen, dass dort ganz bestimmt kein Partner fürs Leben zu finden ist, und zum Übertünchen ihrer eigenen Dummheit kräftig zu Moby’s „Disco Lies“ weinen. „Du hast aber doch gesagt du liebst mich, wäääääääääääääh!“

Nein, Diskotheken sind der Ort an dem alles zum Scheitern verurteilt ist. Man beschaue sich den Bettina-Gassenhauer von Fettes Brot. Jaa, da stand einmal Gesellschaftskritik dahinter. Die Bereitschaft zur Barbusigkeit wurde aufs schärfste und auf eine derart subtil-einfache Art und Weise an den Pranger gestellt, dass es selbst den zu befriedenden Skihütten die Botschaft kaum missverstehen konnten. Die Betonung liegt bedauerlicherweise auf KAUM. Dort in der Schamhöhle des Löwen kam es anstatt der erhofften Wiederherstellung von Sitten- und Moralbewusstsein nun regelmäßig zu eben jenem Lied zu tumultartigen Szenen bei denen sich weibliche Wesen wie von Sinnen die Kleider vom Leib rissen und der männliche Teil der anwesenden Menge in einem unermesslichen Brüllen forderte „Zieh dir bitte etwas aus!!!“ Es ist ein Trauerspiel. Selbst eine Revolution durch unsere musischen Vorbilder wird im Keim erstickt.

Ich beschließe Aussteiger zu werden. Nicht aus der Gesellschaft, Aussteiger aus meinen Klamotten. Denn das ist es, worum es heute ausschließlich geht. Erschüttert von dieser resignierenden Erkenntnis meiner Beobachtungen, überlege ich, welche Folgen unser Gesundheitssystem erwarten, wenn Massen von Menschen dem Aussteigertrend folgen. Die Winter sind kalt in deutschen Breitengraden...
„Weißt du noch, wir haben uns beschriftet und zogen immer weniger an?“, schwelgt Peterlicht in einer vermeintlichen Erinnerung. Aber wie ist es denn in seiner Gegenwart? Eine Antwort bleibt er schuldig. Besser muss es in jedem Falle sein und irgendwie erscheint dies auch nachvollziehbar.

Irgendwann gibt es einfach nichts mehr, das man ausziehen kann. Werden wir aufgrund dieser glorreichen Erkenntnis gar noch vernünftig werden? Siegt am Ende ein kalter Hintern über die heißen Gedanken? Ich betrachte mich nur mit einem rosa Post-It auf meiner Stirn bekleidet – es trägt natürlich meinen Namen, jede andere nonverbale Ausdrucksfähigkeit (z.B. mit Hilfe meiner Kleidung) habe ich ja bereits eingebüßt – im Spiegel und frage mich simpel: Bin ich einfach nur prüde?

31.12.09 16:53



» DAS TAGEBUCH DER . ich hab nen doofen namen -.-






Mein Leben ist doof...also im Moment nicht so, wie ich es verdient hätte...

Habe beschlossen Tagbuch zu führen wie Bridget Jones.
Lieg vlt daran dass ich das grad gelesen hab...egal...scheiß englisch...musste mal gesagt werden...und ich lass mit jetzt nicht über london aus...und ich schreibe generell alles klein...

Sprachstil bereits angepasst: s. gut
Lebenstechnische Voraussetzungen: s.s. gut
Derzeitige Verfassung: s.s. schlecht

Grade sehr angenervt von ständigen on/off der icq-anzeige meines „Freundes“...zum glück piepts nicht...also nicht bei mir da sowieso ja nicht...ihr versteht schon...

20:20
Denke darüber nach, ob es sinnvoll ist, ein Tagebuch zu schreiben, es in einem Blog zu veröffentlichen, zu dem im Tagebuch verinnerlichte Personen Zugang haben...
Sollte ihn mit der Aufschrift versehen „Ähnlichkeiten zu lebenden Persönlichkeiten sind durchaus zufällig und hundertprozentig beabsichtigt“...

20:25...verwerfe plan wieder...
*anmerkung aus heutiger sicht: plan doch nicht verworfen xD*

20:27...habe neuen tollen Plan...ändere Passwort, sodass den Blog keiner lesen kann...

20:27,5...Einfall, dass Blog dann keinen Sinn mehr macht...hmmmm...naja ist ja sowieso eher alles für mich selbst...so n digitales Tagebuch eben...nicht so mit Füller und eingebunden und unterm bett verstecken...

20:30...mein Vorhaben also ist sehr einfach...ich schreib so was wie Helen Fielding also die ja eg Bridget Jones ist, aber auch wieder nicht, also...quasi...ja...jedenfalls nur dass ich eben echt bin und Helen Fielding nicht bzw. Bridget...und ich hab ne bessere Figur als sie, bin nicht so alt und feiere natürlich viel öfter viel coolere Parties als sie...bääääääää...
Also mein Plan wird erfolgreich sein, ein Verleger entdeckt mich, ich werde berühmt! juhu...
ALLE WERDEN MICH LIEBEN (und verzweifeln *ggg* sry der musste sein)!!!

20:45
So dann, da jeder mal klein anfängt und klein-chrischie mal abi machen will ---> hausis...
Selbst wenn man berühmt ist kann ja n gewisser bildungsstandart durchaus von vorteil sein...




22. Juni

Stimmung: schlecht
Motivation: null
Erkenntnis des Tages: Jessica ist kein Kasten

Morgens aufgewacht und gedacht aaaaauuuuuuaaaa!
So zahnschmerzen hatte...mich an meine mutti gehängt und erst mal mit zum arzt getingelt in der hoffnung meine schmerzen loszuwerden und nebenbei kunstgeschichte zu schwänzen...erfuhr auf dem „gemächlichen“ weg zur schule, dass es sowieso ausfiel...hmpf...noch nicht mal schwänzen krieg ich hin...denke zum ersten, aber nicht zum letzten mal an diesem tag, dass ich lieber im bett geblieben wäre...und halte mich für den größten versager auf dieser welt...auch nicht zum letzten mal...sollte mich mal wieder sinnlos betrinken...aber ohne haltestange auch doof weil man dann umfällt...merke, das ich mich nicht mal besaufen kann ohne meine freunde...fühle mich sehr armselig...

Habe versucht den tag rumzubringen und zu ignorieren dass keiner von denen da war...pah als ob ich die vermissen würde...hmpf...schlich also in der schule herum und versuchte mich abzulenken...

Viel zu lange zeit vorm lehrerzimmer verbracht...sollte geld für die wartezeit verlangen...würde noch reicher werden als sowieso schon durch mein buch...hehehe...
Möchte jedoch nicht darüber nachdenken, wie viel zeit meines kostbaren lebens da verloren gehen...beschließe die zeit zu stoppen um am ende meiner schulllaufbahn gewissheit zu haben und eine entschädigung zu verlangen...in urlaubstagen, die an meinen zukünftien "scheff" weitergegeben werde...mir fällt ein, dass ich dazu erst einmal eine anstellung brauch...

Finde, dass sätze ohne großbuchstaben angenehm zu lesen sind...es lebe die RECHTSCHREIBREFORM!

Herrn Weiß dann doch noch gefunden...morgen wird ordentlich getackert...hehehehehe...nicht versaut denken...ähm ja auch ne komische vorstellung mit minderjährigen...verdammt ich bin auch noch minderjährig...hmpf...

bio war auch sehr erkenntnisreich...wir bestimmen das volumen eines menschen, was in der tat sehr schwierig ist, da der mensch laut jessica in der tat kein kasten ist...ähm ja...und frauen betreiben bauchatmung weil die brustmuskulatur nicht ausreicht, um die großen brüste zu heben...ähm ja...wer schön sein will muss leiden...bzw sterben...weil man ja dann erstickt...also wenn die brüste zu groß sind...jaaaa...damit wäre dann auch der „lustige teil“ des tages vorbei...deprimierte menschen sollten an dieser stelle auf hören zu lesen...

Mathe heute den totalen absturz erlebt...interessantes gespräch mit herrn müller geführt...konnte ihn nicht ansehen da ich ihm sonst den dicken hals umgedreht und seine augen ausgekratzt hätte...was sich allerdings als schwierig gestaltet, da ich keine gefährlichen kratzwerkzeuge besitze...beschließe stauber in die luft zu jagen, weil er dreimal so viele punkte hat wie ich...arschloch! benutze dazu sprengstoffgürtel von moos, den er von rock am turm noch hat...wäre ja auch in seinem sinne wenn staubsi weg wär...argh der wixxer hat karten fürn spiel in münchen...halbfinale...vlt doch auch lieber halsumdreh, weil mieserer tod...

Peinliche aktion mit meinem heulkrampf...hasse mich und die welt...argh...und wieder keiner von diesen verdammt maledeiten **********************, die sich freunde schimpfen, da, um mich zu trösten (schimpf wie ein rohrspatz, wobei ich mich frage woher das kommt...n spatz in nem rohr, der schimpft, weil er drin steckt, oder n rohr das schmipft, weil n spatz drin steckt...oder n stecker, der das rohr verstopft, damit der spatz nicht durchkann...oder n jäger, der darüber schimpft, dass ein spatz in seinem gewehrlauf steckt...naja, ist ja auch eher zweitrangig...)...jedenfalls stimmung eben nicht besonders flauschig...
Verzweifelterweise bene angerufen und dann batti weil bene nicht ans handy ging...hmpf...verabredet für nach vier zum frustabbau...

Lecker eisessen mit WaDo...sogar eingeladen nachdem wir einen römischen dichter verbal ziemlich heftig dahingemeuchelt hatten...wie war das noch...ein schöner tag, die welt steht still ein schöner tag...ähm the happiest day of my life is the day that i die...ach ne hier es ist ein schöner tod, wenn er passend am ende eines erfüllten tages kommt...will heißen: sterben müsse mer all, aber lass ma vorher richtig ficke und saufe *anm: diese formulierung stammt nicht von mir und ist ein zitat^^*...die spinnen die römer...und dann war da noch was mit dem kopf in rosa wolken oder ner rosa wolke im kopf oder n rosa kopf in ner wolke...und nem geist der an wein gefesselt ist, was heißen kann, das der immer an wein denkt, alkoholsüchtig ist oder mit ner flasche am kopf durch die gegend rennt...dummer weingott...was natürlich die wolke über dem, im oder wo auch immer kopf erklären würde...wenn der wein permanent perlen würde wie sekt oder schnipp irgendne chemikalie reingemixt hätte

...ach ne nein...latein ist aber ach gemein! Zeit für einen schüttelreim...tschuldigung...
Gemeinerweise den text zum übersetzen für batti und bene mitgenommen...hehehe...

Von bene in stadt überrascht worden...ist mir schon entgegengegangen...voll lieb...nach erneutem heulkrampf auf dem marktplatz in die heiligen hallen der katholischen kirche zurück gezogen, da dort nur gott zuhört...wie überall sonst auch...also wahrscheinlich liest er das grade mit und wendet sich kopfschüttelnd ab...vlt halte ich mich aber auch mal wieder für „zu wichtig“, vlt weiß gott gar nicht dass es mich gibt...aber ich weiß ja dass es ihn gibt solange ich an ihn glaube...also jesus...bist schon n echter kumpel wa???
Den rest des tages damit verbracht mich über nicht zu machende geschie hausis zu „freuen“...wird einfach vergessen wie alles andere auch...ja und die zeit auch schon wieder..also ich meine nicht diese zeitung auf deren titelseite ein nackter mann abgebildet ist unter der überschrift „was ist männlich?“...ähm ja thomas wissen wir ja schon...also wozu dieser artikel, auf den sich all unsere jungs gestürzt haben wie der mann aus der wm-werbung in den roten wackelpudding...vlt weil sie nicht den artikel wollten sondern das bild? Sind sie womöglich alle in thomas verliebt??? Möchte diesen gedanken nicht weiterdenken...raus aus meinem kopf...kick...

so...also ich sagte die zeit die schon weit voran geschritten ist...also mir grade wegläuft...ääääää...hiergeblieben...wein, alle haben angst vor mir...bin der unliebenswerteste mensch auf der welt...will mitleid...! nun gut...versinke nicht schon wieder in einem meer aus tränen...tropf...weil ich sonst irgendwann ertrinke beim einschlafen...aber das einschlafen geschieht ja meist am ende des tages...darum kann ich ja dann glücklich über diesen tod sein...finde das meine depressive ader zu stark zum vorschein kommt...was wohl daran liegt das mein leben einfach *stoffwechselendprodukt* ist...aber ich will ja nicht jammern...
...wäh...jammer
Beschließe den gesamten text zu löschen, da er nicht ironisch genug ist...

*Anm aus heutger Sicht: Was ja großartig funktioniert hat. Nun muss der Text also als zeugnis eines verwirrten jugendlichen geistes herhalten, wobei es dem Text selbst wahrscheinlich sehr egal sein wird.^^*
31.12.09 16:49



» Essen geht durch den Magen




Ja, das klingt auf den ersten Blick schon mal logisch, wobei ich jetzt nicht mit den Ausführungen meines poetisch-musisch angehauchten Mathelehrers, der gerne Katzen erschießt und trotz seines extrem hohen Intelligenzquotenten auch an heißen Sommer Tagen konsequent nur schwarz trägt, beginnen möchte. In diese Grundsatzdiskussion, ob der Mensch -den werten Herrn selbst ausgenommen, denn er war kein Mensch- denn nun überhaupt zu Logik fähig sei oder die Kongenialität von mathematischer Präzision im Universum nie begreifen würde, haben wir etliche Unterichtstunden investiert und es trotzdem geschafft, den Stoff von Unter-,Mittel- und Oberstufe komplett nachzuarbeiten. Dies war bei dem Großteil des Kurses auch bitter nötig.
*Also Eins plus Eins, da addierst du ja. Das gibt dann zwei, weil du die beiden Zahlen zusammenzählst. - *verzweifelter Blick*Äh warum?! - *bissiger Seitenkommenat* Da fängt aber einer noch mal GANZ von vorne an...*

Nun zurück zum Thema, denn ich glaube, dass betreffende Person eigentlich etwas anderes sagen wollte...

Alles begann mit einem Gedicht von Catull, in dem der
römische Dichter seinen Freund zum Essen einläd...
Allerdings etwas dreist, da er sagt, er habe nichts und dass
sein Freund sich alles selbst mitbringen müsse, um Spaß zu
haben. Also auf Deutsch "Du bringst das Essen mit, ich stelle
die Location." oder das was, man heute als Bottleparty kennt. Wobei mancher da gar nichts außer sich selbst mitbringen muss *haha*tschuldigung*
Catull berichtet weiterhin, dass sein Freund
sich nur an seiner *Catulls* Frau erfreuen würde, da diese gut riecht...wo und warum lässt Catull aber gekonnt außen vor...
jedenfalls schreibt er seinem Freund, dass er sich wünschen würde,
eine Nase zu sein, wenn er seine Frau riechen würde...
An dieser Stelle sei einmal wieder gesagt "Die spinnen die
Römer!"
Und irgendwo, verwirrt von so viel eindeutiger
Zweideutigkeit fiel dann oben genannter Satz, der wohl lauten sollte "Liebe geht durch den Magen."
Eine wirklich würdige Erkenntnis des Tages, neben all den anderen glorreichen Dingen des Lebens...

"Die Erkenntnis liegt im Auge des Betrachters"
31.12.09 16:25



» Zu einem vollständigen Satz gehört ein Verb.




Erste Klasse Lektion 1:
Ein deutscher Satz besteht IMMER aus einem Subjekt und
einem Prädikat!
Also Subjekt gleich Nomen und Prädikat gleich Verb.
Kleines Beispiel:
O-Ton Fehlau:
"Bilden sie aus folgenden Wörtern einen Satz:
Bestimmter Artikel: Die
Nomen: Staatstheorie
Adjektiv: verständlich
Ergänzen Sie das Verb!"
Yannick: "Ich fühle mich jetzt nicht im Stande daraus einen
Satz zu bilden!"

Ja dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.
*immer noch kaputt lach bei dem Gedanken an diese Geschichtsstunde.*

"Die Erkenntnis liegt im Auge des Betrachters."
5.5.06 20:38



» Der Tod kommt mit dem Fahrrad




Mors venit velociter.

Ein kleines, wie wir jetzt sehen werden jedoch tückisches Satzgefüge aus unserer Lieblingssprache, die keiner mehr spricht.

Ort der Ungeheuerlichkeit ist ein kuscheliger Latein Kurs, mit hochmotiviertem Lehrer und dem selben phasenweisen Brett-vorm-Kopf-Syndrom wie schon unzählige Kurse zuvor, die sich durch staubiges und angestaubtes aus allerlei Jahrhunderten quälten und sich dabei fragten, warum alle Autoren immer wieder das selbe sagten.

Zumindest unser Lehrer, nennen wir in in guter alter KadDeWe-Manier WaDo, nutzte die Unterrichtszeit und bereitete uns auf die Dinge vor, die wirklich (und das heißt wirklich im sinne von wirklich-wirklich) wichtig waren.

O-Ton: "Joah ich war auch mal n halbes Jahr in New York. eigentlich sollte ich da studieren, aber ich bin nur von einer Bar in die nächste getingelt. Bin ja nicht bescheuert. Ist ja New York."

Überflüssig zu erwähnen, dass er uns im Zuge dieser knallharten Lebensweisheiten studentische Sauflieder beibrachte. Unglücklicherweise auf Latein, was uns zu unserem Ausgangssatz zurückführt.

Sie saufenden Studenten schwafelten pardon grölten irgendwas im Sinne von, wenn wir tot sind, bleibt uns nur noch die Erde, was ja einer gewissen Logik folgt, es sei denn man ertrinkt.
Und dann der alles entscheidende Satz:
Mors venit velociter.

WaDo, immer um den multilingualen Unterricht bemüht, versucht daraufhin einer verzweifelten Schülerin eine Herleitung für velociter zu liefern.

"Sie können doch Französisch (Anm.: Ähm nein eg nicht...aber wen hat das je gestört?). Ein ähnliches Wort heißt Fahrrad."
*dazu noch mal der französisch-Klassiker: "Je suis un vélo"*Ich bin ein fahrrad*Scheint wirklich verflixt zu sein, dieses Wort*

Worauf die verzweifelte Schülerin entgegnet: "Der Tod kommt mit dem Fahrrad???"

Worauf wiederum der Kurs prustend zusammenbricht und auch WaDo nicht mehr zu halten ist.

Das Ende des Liedes (ha welch passende Phrase *g* ich bin ein genie...vlt auch dschinnie) war dann, dass dem Tod auch noch ein Kantholz (Wer weiß, vielleicht war Kant ja ein Holzkopf? *g*) angedichtet wurde, mit dem er die Verdammten vor seinem Fahrrad hertreibt. Nun ja man muss mit der Zeit gehen, sonst hat man auch als Tod verloren.
Vielleicht sollten wir Terry Pratchett diese Idee einmal unterbreiten.

In Verbindung mit meiner Fahrerlaubniserteilung wird es dem Tod allerdings auch nichts nützen, wenn er Fahrrad fährt, denn erstens bin ich dann schneller und zweitens kann ich ihn auch einfach überfahren oder in den Graben schubsen.

Also dieser Tag zeigt einmal mehr, wie man bestimmte Dinge NICHT machen sollte und dass kein Mensch so beschaffen ist, dass er nicht noch wenigstens als gutes Antibeispiel dienen kann.

In diesem Sinne
"Die Erkenntnis liegt im Auge des Betrachters."


ps: richtig übersetzt heißt der satz übrigens "Der Tod kommt schnell."
23.1.07 23:03


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