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» Der Tod kommt mit dem Fahrrad




Mors venit velociter.

Ein kleines, wie wir jetzt sehen werden jedoch tückisches Satzgefüge aus unserer Lieblingssprache, die keiner mehr spricht.

Ort der Ungeheuerlichkeit ist ein kuscheliger Latein Kurs, mit hochmotiviertem Lehrer und dem selben phasenweisen Brett-vorm-Kopf-Syndrom wie schon unzählige Kurse zuvor, die sich durch staubiges und angestaubtes aus allerlei Jahrhunderten quälten und sich dabei fragten, warum alle Autoren immer wieder das selbe sagten.

Zumindest unser Lehrer, nennen wir in in guter alter KadDeWe-Manier WaDo, nutzte die Unterrichtszeit und bereitete uns auf die Dinge vor, die wirklich (und das heißt wirklich im sinne von wirklich-wirklich) wichtig waren.

O-Ton: "Joah ich war auch mal n halbes Jahr in New York. eigentlich sollte ich da studieren, aber ich bin nur von einer Bar in die nächste getingelt. Bin ja nicht bescheuert. Ist ja New York."

Überflüssig zu erwähnen, dass er uns im Zuge dieser knallharten Lebensweisheiten studentische Sauflieder beibrachte. Unglücklicherweise auf Latein, was uns zu unserem Ausgangssatz zurückführt.

Sie saufenden Studenten schwafelten pardon grölten irgendwas im Sinne von, wenn wir tot sind, bleibt uns nur noch die Erde, was ja einer gewissen Logik folgt, es sei denn man ertrinkt.
Und dann der alles entscheidende Satz:
Mors venit velociter.

WaDo, immer um den multilingualen Unterricht bemüht, versucht daraufhin einer verzweifelten Schülerin eine Herleitung für velociter zu liefern.

"Sie können doch Französisch (Anm.: Ähm nein eg nicht...aber wen hat das je gestört?). Ein ähnliches Wort heißt Fahrrad."
*dazu noch mal der französisch-Klassiker: "Je suis un vélo"*Ich bin ein fahrrad*Scheint wirklich verflixt zu sein, dieses Wort*

Worauf die verzweifelte Schülerin entgegnet: "Der Tod kommt mit dem Fahrrad???"

Worauf wiederum der Kurs prustend zusammenbricht und auch WaDo nicht mehr zu halten ist.

Das Ende des Liedes (ha welch passende Phrase *g* ich bin ein genie...vlt auch dschinnie) war dann, dass dem Tod auch noch ein Kantholz (Wer weiß, vielleicht war Kant ja ein Holzkopf? *g*) angedichtet wurde, mit dem er die Verdammten vor seinem Fahrrad hertreibt. Nun ja man muss mit der Zeit gehen, sonst hat man auch als Tod verloren.
Vielleicht sollten wir Terry Pratchett diese Idee einmal unterbreiten.

In Verbindung mit meiner Fahrerlaubniserteilung wird es dem Tod allerdings auch nichts nützen, wenn er Fahrrad fährt, denn erstens bin ich dann schneller und zweitens kann ich ihn auch einfach überfahren oder in den Graben schubsen.

Also dieser Tag zeigt einmal mehr, wie man bestimmte Dinge NICHT machen sollte und dass kein Mensch so beschaffen ist, dass er nicht noch wenigstens als gutes Antibeispiel dienen kann.

In diesem Sinne
"Die Erkenntnis liegt im Auge des Betrachters."


ps: richtig übersetzt heißt der satz übrigens "Der Tod kommt schnell."
23.1.07 23:03
 



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